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ART IN MARTIN - Atelier für Glasmalkunst Martin Halter
Signet Signet ART IN MARTIN ATELIER FÜR GLASMALKUNST - Martin Halter Experte | Berater | Gestalter und Restaurator Glasmalerei vertritt die Kunst und das Handwerk unteilbar vereint
Verschiedene Verarbeitungstechniken schliessen nicht automatisch eine materialgerechte Umsetzung ein. Hier bei diesem Blog wird ein problematisches Verfahren erläutert, was, wie, warum anzuzweifeln bleibt.
bestätigt am 27.01.2024
Erscheinungstendenzen zur Umsetzung von Glaskunst im Bau, in der Architektur, entwickeln sich da und dort in eine Ausrichtung, wo demzufolge eine Nachhaltigkeit nicht mehr als Selbstverständlichkeit gewährt werden kann. Zu viele Unzulänglichkeiten und Risiken, welche sich während der Umsetzung eines Projektes "einbringen", verhindern eine optimal professionelle Lösung.
Bericht
Mit Silikon fixierte Einzel-Glasteile auf Floatglas (Laminat-Verfahren) beinhalten gleich mehrere Risiken - welche die Nachhaltigkeit infrage stellen.
Wartungsarbeiten, wie die Reinigung solch Farbfenster-Präsentationen in Kirchen, lassen jeweils z.B. die Ungewissheit zu, dass die, mit Silikon aufgefüllten Zwischenräume (bei den Glasschnitt-Teilen) – infolge wiederkehrenden Schmutzablagerungen (Russ durch das Abbrennen von Kerzen oder Heizung) – nach ein paar Jahren, nicht mehr vollständig von Schmutzablagerungen zu reinigen sind. Was sich bei solch verarbeiteten Farbfenstern, bei ihrer visuellen Repräsentation eher negativ für das zukünftige Erscheinungsbild erwarten lässt.
Unregelmässig verlaufende Distanzen bei den Glaszuschnitten, welche mit Silikon aufgefüllt sind, hätten zuweilen die Eigenschaft, dass sich dort minimale Risse bilden. Solche werden teilweise die wiederkehrenden Schmutzablagerungen zeitnah «verinnerlichen», was dazu führen wird, dass zeitnah die Schmutzablagerungen nicht mehr vollständig zu entfernen sind.
Beispiel einer Gegenüberstellung, wie sich die gleiche Farbfenster-Gestaltung darzustellen vermag (links mit Bleiprofil, rechts nur als Adaption ohne Bleiprofil-Führung)
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Berufung zum Glasmaler...
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Vor Jahr und Tag - wegweisend meiner Berufung als Glasmaler gefolgt, - die Berufziele in jungen Jahren erreicht, entwickelten sich meine glasmalerischen Fähigkeiten in eine breit gefächerte Ausrichtung weiter aus. Die Jahre langen Erfahrungen in Theorie und in der Praxis, befördern die Sicherheit und Übersicht auch bei diesem Beruf. Im aktuellen Zeitgeschehen, verändern die unterschiedlichsten Einflüssen ebenso das Berufsbild. Viele berufliche Kenntnisse über die charakteristische Eigengesetzlichkeit dieser Kunstform, verlieren sich da und dort - sich mehr oder weniger mit der Beliebigkeit experimentell ausgerichteter Verarbeitungstechnik auseinanderzusetzen. Dies führt automatisch dazu, dass dabei festzustellen bleibt, wie gering man heute z.T. noch die materialgerechte Umsetzung einer Glasmalerei zu respektieren vermag. Man glaubt allen ernstes, dass neue Glaskunst-Formen - im Zeitgeist der Gegenwart - nur auf Abwegen der Verarbeitungstechnik zu erreichen wären. Allerdings beinhaltet eine solch wage Einstellung die Gefahr, dass für eine gesicherte und bewahrende Existenz eines neu inszenierten "Glas-Kunstwerks" - wegen Unterlassung einer geziehlt verantwortungsbewussten Material-Verträglichkeitsprüfung - dasselbe bald wieder in Vergessenheit gerät, weil zugleich eine Service-Freundlichkeit (bei anstehenden Wartungen /Reparaturen) fehlt! Solch Unzulänglichkeiten gefährden die Existenzberechtigung eines Kunstwerks - nach kurzer wird ein solches einfach entsorgt!
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